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Holpriger Start für das Team Suzuki Laux in die neue Saison 2011
Das erste Rennen in der Lausitz war der erste Test mit einen fertigen Motorrad unter Real Bedingungen. Durch die schreckliche Katastrophe in Japan erhielt das Team die Notwendigen Teile erst eine Woche vorher. Auf Grund der kurzen Vorbereitungszeit und den fehlenden Test Kilometern war die Erwartungshaltung im Team gedämpft.
Die letzten Teile wurde erst am Freitag abend eingebaut, und so ging es ins Zeittraining. Wie ein Spiegelbild fehlten den beiden Fahrer Sarah Heide und Thomas Walther zum Schluss über 1,1sek. auf die Zeit von 2010. Das waren die Plätze 35 und 13 und war alles andere wir zufriedenstellend, aber in Bezug auf die Konstellation nicht zu ändern.
Im ersten Rennen stürzte Thomas Walther kurz vor Schluss übers Vorderrad und musste aufgeben. Sarah Heide fuhr unauffällig und Konstant Platz um Platz nach vorne und belegte zum Schluss den 21. Platz. Im Rennen fehlten Ihr 2 sec. zum Vorjahr was zeigte das noch nicht alles rund lief.
Im zweiten Rennen lief es für Thomas Walther schon besser, er fuhr die letzten 6 Runden auf den 10.Platz und es sollte eigentlich bis ins Ziel reichen. Nur fuhr in der letzten Runde Florian Bauer ihm ins Motorrad und Thomas Walther musste aufmachen um eine Sturz zu verhindern, somit sprang der 11.Platz heraus. Thomas Walther belegt somit nach dem ersten Lauf den 15. Tabellenplatz als bester Suzuki-Fahrer. Für Sarah Heide wurde es noch schwieriger da sie das Fahrwerk Ihrer Suzuki noch nicht optimal an sich anpassen konnte belegte sie den 25. Platz.
Teamchef Stefan Laux nach dem Rennwochenende: “Natürlich ist das Ergebnis ernüchternd, in Anbetracht der Umstände aber nachvollziehbar. Die Basis von der neuen GSX-R600 ist sehr gut und vieles ist neu, da fehlen uns momentan einfach die Testkilometer um die Feinheiten herauszuarbeiten und das Motorrrad perfekt auf den jeweiligen Fahrer abzustimmen. Das Wochenende hat uns nach dem ersten Schlagabtausch gezeigt dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Ich hoffe wir können bis Oschersleben einen Teil davon abarbeiten (viel Zeit ist ja nicht bis zum 6.Mai) und das wir einen Schritt weiter nach vorne machen. Ziesel (Thomas Walther) hat einen guten Job gemacht und das beste rausgeholt, mehr ging eben nicht. Für Sarah tut es mir Leid das wir Ihr Motorrad für sie nicht besser hinbekommen haben, Sie hat sich das ganze Wochenende abgemüht ohne durchgreifenden Erfolg, die Tatsache das sie letztes Jahr 44er Zeiten gefahren ist und jetzt 2sec. langsamer war ist für einen Rennfahrer frustrierend. In Oschersleben müssen wir das hinbekommen“.
Sarah Heide nach dem Wochenende: „Ich steh mir momentan selber im Weg und weiß nicht wo ich es anpacken soll, das Motorrad fährt nicht so das ich mich wohl fühle und das zeigt auch die Rundenzeit. Ich muss mit Stefan schneller und effizienter arbeiten um zum Erfolg zu kommen“.
Thomas Walther nach dem Wochenende: „Es ist momentan müßig weiter nach vorne zu fahren, mir fehlt zum letzten Jahr rund eine Sekunde. Ich kann mich gerade so im Windschatten halten, vorbei fahren ist nicht drin. Alles was ich auf der Bremse raushole, verliere ich auf der Geraden, deshalb auch mein Sturz im ersten Rennen wo ich genug Vorsprung für die gerade rausholen wollte, nur ist mir dann leider mein Vorderrad eingeklappt. Das Motorrad geht unten raus gut, wir verlieren aber im Topspeed, Stefan muss daran noch unbedingt arbeiten und ich hoffe er findet noch was. Man darf auch nicht vergessen dass wir vor 2 Wochen noch nichts gehabt haben und er in der Kürze der Zeit das Maximum herausgeholt hat“.
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