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Team Suzuki Laux beim 2. Lauf in Oschersleben weiter auf dem Vormarsch !
Nach dem ersten Schlagabtausch in der Lausitz war klar wo das Team den Hebel ansetzen muss. Es muss mehr Leistung her und die Fahrwerkperformance verbessert werden.
Am Freien Freitagstraining waren Motorenmäßig die 2 Wochen Prüfstands Arbeit und der Leistungsgewinn zu spüren, nur mit dem Fahrwerkseinstellung waren die beiden Fahrer Thomas Walther und Sarah Heide überhaupt nicht glücklich. Nach dem Auswerten vom Datarecording mit den Aussagen der Fahrer kam Teamchef Stefan Laux zu dem Entschluss dass die Probleme von hinten, anstatt wie die Fahrer angenommen von vorne kommen. Kurzum wurde das Federbein ausgebaut und zerlegt und das Setting geändert. Um 1.00Uhr ging es dann ins Bett mit der Hoffnung dass dies der richtige Weg sei, denn getestet konnte das Setup vorher nicht mehr.
Wie durch ein Wunder stellte sich im ersten Zeittraining der Erfolg ein und es ging zeitlich gut nach vorne, zu mündest für Thomas Walther der seine Suzuki schon mal auf den 12. Platz stellte. Für Sarah lief es zwar besser, aber immer noch nicht zufriedenstellend.
Im 2. Zeitraining ging es dann weiter nach vorne, mit Startplatz 6 in der 2. Reihe war in Thomas Walther Gesicht wieder ein lächeln zu sehen. Sarah steigerte sich zwar auch nochmal um 1,5sec. , nur sprang leider nur der 37. Platz heraus da sie den Hinterreifen nicht zum arbeiten brachte reichte es nicht für mehr.
Im ersten Rennen am Samstagnachmittag fädelte sich Thomas Walther gleich mal als 4.ein was allerdings im Pulk nicht lange anhielt. Nach 20 Runden kam er auf dem hervorragenden 8.Platz ins Ziel und sammelte wichtige Punkte. Sarah Heide kämpfte sich auf dem 29.Platz womit sie überhaupt nicht zufrieden war, die Rundenzeiten zeigten auch das was nicht stimmte. Nach Rennende sah der Hinterreifen neuwertig aus, was zeigte das er keinen Grip aufbaute.
Am Sonntag beim 2. Lauf nahm Sarah einen weicheren Reifen mit dem Risiko das er über die Distanz nicht durchhielt. Sarah startete wie ein Rakete und fuhr sich 11 Plätze in der ersten Runde nach vorne, und die Rundenzeit viel Schlagartig um 1,5sec. gegenüber dem Vortag. Sie legte so ein Tempo vor das sie in der 3. Runde schon auf Platz 21 hinter dem Suzuki Kollegen van Keymeulen fuhr. Der Weg nach vorne war das Ziel und Sarah gab kräftig Gas und klebte an der Suzuki vor ihr. In der 12. Runden war es dann so weit, schlagartig baute der Reifen ab und es ging im Sekundenrythmus nach hinten, sie wurde immer weiter durchgereicht bis zum Schluß erreichte sie den 31. Platz.
Bei Thomas Walther lief es deutlich besser, er fuhr auf dem 10.Platz und baute seinen Vorsprung als bester Suzuki Pilot weiter aus und steht nun auf dem 11. Tabellenplatz.
Teamchef Stefan Laux: „ Ich bin einerseits sehr zufrieden dass wir den Anschluss nach vorne halbieren konnten und wir anscheinend auf dem richtigen Weg sind. Ich habe sehr viel die letzten 2 Wochen auf dem Prüfstand gearbeitet, wir haben zwar einen Schritt nach vorne gemacht nur Leistungsmäßig sind wir noch nicht da wo wir hinwollen. Ich werde jetzt beide Motoren neu machen und weiter an der Performance arbeiten um auf dem Nürburgring den Anschluss weiter zu verkürzen. Thomas Walther holte alles aus der Suzuki raus und fuhr wichtige Punkte ein. Mit Sarah Heide ihrer Leistung können wir überhaupt nicht zufrieden sein, durch ihr geringes Gewicht von nur 53kg bekommt sie den Hinterreifen nicht zum Arbeiten wodurch sie nicht weiter nach vorne fahren konnte, daran müssen wir arbeiten. Das Team hat sehr gut gearbeitet und wir sind eine schlagfertige Truppe geworden“
Sarah Heide nach dem Wochenende: „ Ich bin absolut frustriert das es nicht so gut läuft, wenn man weiß man kann eine Sekunde schneller fahren kann es aber nicht umsetzen weil ich keinen Druck auf den Hinterreifen bringe das ist das alles andere als zufrieden stellend. Ich muss auf dem Nürburgring mit Stefan und meinen Ridingcoach Jörg Teuchert konsequenter daran arbeiten damit es endlich vorwärts geht. Meine Suzuki war ansonsten perfekt vorbereitet und der Leistungszuwachs gegenüber Lausitz deutlich zu spüren, da ich ja bei meinen Teamchef in der Werkstatt schraube weis ich bestens Bescheid wie viel Zeit er darin investiert und er Nächtelang an unsere Motoren schraubt, das verdient den höchsten Respekt, umso schlimmer das ich das nicht umsetzen konnte“.
Thomas Walther nach dem Wochenende: „ Nach dem die Stimmung am Freitag den Tiefpunkt erreicht hatte, bin ich überglücklich das meine Team so hartnäckig daran gearbeitet hat und mir am Samstag früh ein super Motorrad in die Hand gab. Ich konnte von der ersten Runde an gut Druck machen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir dürfen uns darauf aber nicht ausruhen und werden weiter Gas geben um die Suzuki nach vorne zu bringen, bei so einer Neuentwicklung wie die GSX-R600 dauert es seine Zeit bis man alle Zahnräder zusammen hat damit es rund läuft. Leistungsmäßig haben wir zu gelegt und Stefan lässt sich für den Nürburgring noch was einfallen, wichtig ist es das es immer weiter nach vorne geht und wir den Rückstand kontinuierlich verkleinern“.
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