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Die Hitzeschlacht in Österreich !
35° Grad und mehr herrschten auf dem Red Bull Ring. Für Sarah eine völlig neue Strecke und für die Reifen ein schwieriges unterfangen. Sarah arbeitete sich Stück für Stück zeitenmäßig nach vorne, und es stellte sich schnell heraus so einfach wie der Ring aussah ist er nicht. Es sind neben den 3 Geraden wo man einfach nur Vollgas geben muss ein paar Trickreiche Passagen verbaut wo man viel Zeit liegen lassen konnte, doch Sarah arbeitete hart mit der Strecke und verbesserte sich kontinuierlich.
Die beiden Zeitrainings verliefen einigermaßen zufriedenstellend und Sarah stellte Ihre Suzuki auf den 26. Platz.
Das Drama erfolgte dann beim Start zum 1. Rennen, Thomas Walther wurde wie in Schleiz in der ersten Kurve abgeschossen und das Team dachte es sei im falschen Film. Auf Grund der umherliegenden Motorrädern wurde die zweite Gruppe weit zurückgereicht und Sarah staubte als letzte dem Feld hinterher. Sie steigerte sich weiter um eine halbe Sekunde, verlor aber nach 8 Runden hinten auf Grund der hohen Temperaturen deutlich an Grip und fuhr als 21.zigste durchs Ziel.
Der Sonntag zeigte sich zum 2. Rennen noch heißer wie am Tag zuvor, und so startete das Feld bei einer Asphalttemperatur jenseits von 60° Grad zum 2. Lauf. Thomas Walther startete verhalten da er auf keine Fall wieder in einen Crash verwickelt werden wollte und fand sich auf dem 12. Platz wieder. Durch eine zu lange Übersetzung gegenüber dem Vortag kam er auf keine vernünftigen Rundenzeit und fuhr auf dem 14. Platz. Sarah`s körperliche Fitness zahlte sich deutlich aus als sie die letzen 6 Runden die schnellsten Zeiten fuhr und ihre Konkurrenten hinter ihr sie ziehen lassen mussten. Sie fuhr einen Rückstand von 6 Sekunden auf den 17. Platz innerhalb von 3 Runden auf 2 Sekunden zu, nur war dann leider das Rennen zu Ende, sonst wäre es weiter nach vorne gegangen.
Sarah nach dem Wochenende:” Für mich war hier alles neu und sehr warm :) , dennoch lief mein Motorrad perfekt und ich konnte mich bis zur letzten Runde steigern. Klar bin ich mit dem Rückstand von 3 Sekunden auf die Spitze nicht zufrieden, nur die haben hier viel mehr Runden auf dem Buckel und kennen die Strecke in und auswendig. Ich hätte zwar gerne einen Punkt mitgenommen, und kämpfte mich die letzen 3 Runden noch ran, aber es sollte nicht sein. Ich bin aber trotzdem zufrieden und habe wieder viel gelernt.
Stefan Laux nach dem Rennwochenende:” Als Ziesel beim ersten Rennen in der ersten Kurve wieder abgeschossen wurde, dachte ich das kann doch nicht sein. So viel Pech kann man doch nicht haben, aber was soll es das ist Racing. Grundsätzlich bin ich zufrieden mit dem Wochenende was nicht sehr einfach war, Ziesel´s Performance war am Sonntag Schlichtweg nicht so wie wir uns das vorstellen, und Sarah hat zu lange gebraucht um es auf dem Punkt zu bringen, sonst wäre mehr drin gewesen.
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