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#31
Sarah Heide

 

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Stefan Laux

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Sarah Heide schreibt Geschichte!

Sieg auf dem Sachsenring !

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IDM-Supersport: Sarah Heide schreibt Geschichte!

Als Erste Frau gewinnt sie ein IDM-Rennen auf ihrer
Heimstrecke Sachsenring

Doppelsieg für das Team-Suzuki-Laux !
Platz 1: Sarah Heide #31, Platz 2: Thomas Walther #77

Sonntag, 19. Juni 2011 - gegen 15:30 Uhr: 
Sarah Heide vom Team Suzuki Laux ADAC Sachsen schreibt IDM-Geschichte. Als erste Frau sichert sich die 23-Jährige aus Limbach-Oberfrohna einen IDM-Sieg. 
Sie gewinnt ein verrücktes Rennen in der IDM Supersport vor ihrem Teamkollegen Thomas Walther (beide Suzuki) und dem Russen Sergei Krapukhin (Yamaha). 

 

Reifenpoker und ein total verrücktes Rennen in der Supersport-Klasse endeten bei der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Sachsenring mit einer Sensation. Sarah Heide (Team SUZUKI Laux ADAC Sachsen) fuhr das Rennen ihres Lebens. Die 23-Jährige siegte mit der brandneuen Suzuki GSX-R 600 auf der legendären Traditionsstrecke. Teamkollege Thomas Walther sorgte für die Vervollständigung des Triumphs und wurde Zweiter.

Der IDM Supersport-Lauf am Sonntag wurde zum Wet-Race erklärt. Eine dicke Schicht Regenwolken bewegte sich unaufhörlich in Richtung Sachsenring. Die potenziellen Siegfavoriten aus den ersten zwei Startreihen entschieden sich im Reifenpoker ausschließlich für den Einsatz von Regenreifen. Nur eine Handvoll Fahrer ging das Wagnis ein und setzte wie Sarah Heide und Thomas Walther auf Trockenreifen.

Was sich nur wenige Minuten später im Rennen abspielte, ist bisher einmalig. In den ersten zwei Runden dominierten noch die Fahrer mit Regenreifen, doch weil der erwartete große Schauer ausblieb, stellte sich ihre Bereifung als absolutes Missgeschick heraus. Einer nach dem anderen rutschte in der Zeitenliste nach hinten, während Sarah Heide und Thomas Walther immer schneller wurden. Die favorisierte Konkurrenz wurde regelrecht gedemütigt. Das Rennen wurde zum Triumphzug der beiden Suzuki-Hoffnungen und zur ersten Siegesfahrt der brandneuen Suzuki GSX-R 600 in der IDM. Sarah Heide gewann das Rennen mit einem Vorsprung von elf Sekunden. Die Motorradmechanikerin aus Limbach-Oberfrohna ist die erste Frau überhaupt, die in der hart umkämpften Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft einen Sieg errungen hat. Thomas Walther wurde Zweiter.

Sarah Heide:
„Ich kann es noch gar nicht glauben. Es ist ein wahnsinnig tolles Gefühl an der Spitze zu fahren, aber ich musste mir Mühe geben, dass ich die Konzentration behielt. Allein vorneweg zu fahren, ist ganz schön schwierig, musste ich feststellen. Zum Schluss habe ich gar nicht mehr auf die Boxentafel und auf meine Zeiten geschaut. Ich war froh, als die letzten Runden vorbei waren. Das war alles unglaublich. Ich habe mit dem Sieg auch meine ersten IDM-Punkte in dieser Saison geholt, ich widme diesen Sieg unseren Sponsor Christian Dürr der momentan eine schwere Zeit durchmacht, und Stefan der für uns alle alles gibt und in den letzten Minuten vorm Start gesagt hat, Räder wechseln. Danach sagte er zu mir > Ruhig bleiben und es langsam angehen lassen, pass auf die nassen Stellen auf, der Rest ergibt sich von selber < Einfach Klasse, vielen Dank an unser Team, allen Sponsoren und Freunden die uns die Daumen gedrückt haben.“

Thomas Walther:
„Wir haben mit unserer Entscheidung für die Trockenreifen viel riskiert, die Aktion hätte auch nach hinten losgehen können. Ist sie aber nicht. Meine Zeitstrafe hat mich zwar den Sieg gekostet, aber er bleibt ja im Team. Für mich zählen aber auch die Punkte. Ich habe mich an diesem Wochenende vom achten auf den vierten Platz in der Gesamtwertung nach vorn gearbeitet. Vielen Dank an unsere Team, Ihr seid eine Super Truppe“

 

 

Teamchef Stefan Laux:

„ Das war der Schachzug des Jahres so beide Fahrer aus einen Team auf das Podest zu bringen. Wir sind überglücklich, vor allen der Sarah gönne ich das vom Herzen da sie schon viel einstecken musste und seit Jahren ehrgeizig an ihrer Körperlichen Fitness arbeitet um das Motorrad zu bewegen. Wir wollen uns alle nichts vormachen so schnell wird das nicht mehr vorkommen, aber die Richtung stimmt und es hat riesen Spaß gemacht. Jetzt hat sie schon mal gesehen wie sich das Anfühlt ganz oben zu stehen, vielleicht hat das zusätzliche Kräfte freigesetzt, schauen wir mal. Auch für Thomas Walther war das ein toller Erfolg, auf dem Nürburgring 3., jetzt 2. Fehlt nur noch der 1. Platz. Vielleicht klappt es ja in Schleiz bei seinen Heimrennen oder sogar schon auf dem Salzburgring. Man darf nicht vergessen es gehört auch ein wenig Glück dazu, wenn es nicht läuft da kann man machen was man will. Nicht vergessen wollen wir aber auch dass dieser Erfolg auf dem Sachsenring nur durch unsere starke Truppe möglich war, die habe alle einen super Job gemacht.  Auch Jörg Teuchert, Sarah´s Ridingcoach hat sich gefreut wie ein Schneekönig der immer viel Geduld mitbringen muss wenn Sarah mal wieder ein Problemchen hat, vielen Dank an alle nochmal, ihr seid Klasse.“