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Sarah Heide

 

Team_suzi_mit Nummer1

Stefan Laux

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Sarah  Heide mit Top Leistung !

 

Am letzten Wochenende fand der 5. Lauf zur IDM auf dem Highspeedkurs Salzburgring statt. Das Wetter zeigte sich von seiner Unangenehmsten Seite. Am Freitag ging es noch einigermaßen doch das sollte zum Qualifying am Samstag anders werden. Ungewiss war zu diesem Zeitpunkt wie sich die neue Suzuki GSX-R600 auf dem schnellen Kurs schlagen wird. Dass die Suzuki nahe dran ist zeigte sich im Rennen mit einem Topspeed von 278km/h. Im ersten Zeittraining regnete es und Thomas Walther war schon mal auf den 10. Platz und Sarah Heide auf dem 23. Platz. Im 2. Zeittraining wurde es noch schwieriger da es die letzten Runden zum Abtrocknen anfingen. Thomas Walther kam zu spät in die Box so dass nur noch eine Runde mit trocken Reifen übrig blieb und er seine Suzuki auf dem 6. Startplatz stellte. Sarah Heide kam gar nicht rein, war schon auf dem 13. Platz und als sie es merkte das es besser wäre zu wechseln kam schon die Zielflagge, sie rutschte auf den 19. Platz zurück .

Das erste Rennen am Samstag entwickelte sich wieder mal typisch für den Salzburgring, 25° Sonnenschein und innerhalb von 15 Minuten goss es was der Himmel hergab, somit wurde schnell noch auf Regenreifen gewechselt und schon ging es los in die 14 Rennrunden. Das Rennen entwickelte sich schwierig bis grenzwertig, viele Stürze und auch noch eine Ölspur machte das fahren nicht einfacher. Zum Schluss blieben beide Fahrer vom Team Suzuki Laux trotz einiger Quersteher sitzen und Thomas Walther kam als achter und Sarah Heide als einundzwanzigste ins Ziel.
So fuhr Thomas Walther wieder 8 Punkte ein und Sarah freute sich Ihre Maschine wieder heil zurück gebracht zu haben, da immerhin im Regen über 260km/h erreicht werden, kein Zuckerschlecken für die Dame.

Das Rennen am Sonntag drohte auch noch ein nasses Rennen zu werden, doch bis auf ein paar Spritzer blieb es trocken. Das Rennen entwickelte sich zu den Spannendsten Rennen der Saison, vorne waren die Plätze 1 bis 9 rasch belegt und das Feld sortierte sich, doch was dahinter abging sucht seines gleichen. Von Platz 10 bis 23 balgten sich 13 Fahrer um Punkteplätze. Sarah Heide steigerte sich zum letzten Jahr richtig stark, fuhr eine Sekunde schneller und kam dem Ende des Feldes immer näher. Zum Schluss mischte sie kräftig mit in dem Pulk, da alle 1:24er Zeiten fuhren blieb der Pulk bis zum Schluss wie eine Perlenkette aufgereiht zusammen. In den letzten Runden begannen dann die Windschattenspiele und Sarah Heide fuhr sich von Platz 23 auf den 16. Platz vor. Ihr fehlten nur 0,065 Sekunden zum Punkteplatz, auf Grund Ihrer starken Leistung konnte sie das verschmerzen, sie fuhr immerhin nur 3/10 langsamer wie Ihr Teamkollege. Thomas Walther sicherte sich wieder 8 Punkte und steht jetzt auf den 5. und Sarah Heide auf dem 14. Tabellenplatz.

Sarah Heide nach dem Rennwochenende: „ Salzburgring gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsstrecken, wegen des mangelnden Sicherheitsstandards ist es auch keine Mädchenkurs das gebe ich offen zu, dennoch bin ich froh mich so gesteigert zu haben und die Zeiten der Punkteränge locker fahren zu können. Das Regenrennen war natürlich nicht mein Fall, hier bin ich im Regen beim freien Training vor 2 Jahren schwer gestürzt mit 238km/h und das steckt wohl noch irgendwo in meinen Kopf. Ich war noch nie der Regenstar und der Sturz in Oschersleben letztes Jahr  half auch nicht wirklich, dort hatte ich schwere Beckenprellungen, deshalb bin ich umso glücklicher als es vorbei war denn ich lag schon fast auf der Nase als ich anscheinend auf eine Ölspur kam. Das Rennen am Sonntag war saustark und hat richtig Spaß gemacht, Stefan hat nochmal was am Fahrwerk und Mapping verändert und ich fühlte mich Pudelwohl auf meiner Suzuki.  Schade das es um 65 hundertstel nicht gereicht hat für einen Punkt „

Thomas Walther nach dem Rennwochenende: „ Ich bin eigentlich zufrieden, denn wir waren uns alle unsicher wo wir im Topspeed stehen mit der neuen GSX-R600. Deshalb sortierten wir noch ein paar Sachen am Fahrwerk aus, was uns aber im Regen nicht viel einbrachte. Ich wollte zwar gerne unter die ersten fünf fahren, aber mehr war nicht drin, deshalb sind wir auch ganz zufrieden bei diesen Wetterkapriolen zweimal auf Platz 8 gefahren zu sein. Das sind wieder wichtige Punkte, letztes Jahr habe ich hier 2 Nuller mitgenommen durch ein Loch im Kühler und ein Sturz im 2. Rennen“

Stefan Laux nach dem Rennwochenende: “ Wir dürfen zufrieden sein was die Leistungen meiner beiden Fahrer angeht, im Gegensatz zu den Verhältnissen auf der Rennstrecke und um die Streckensicherung. Das Samstagrennen war sehr grenzwertig, ersten wird die Startampel schon auf Rot gestellt und der Start freigegeben obwohl die Person mit der Roten Flagge noch auf der Strecke steht, dann legte Kerschbaumer sein Motorrad eingangs Startziel auf die Kerbs, und zog eine Ölspur nach sich. Die Spitze ist zweimal an der Unfallsteller vorbeigefahren bevor da Motorrad aus dem Sturzbereich entfernt wurde, es wurde keine Ölflagge gezeigt obwohl die Fahrer eindeutig dort gerutscht sind und nachdem Cerny aus genau diesen Grund gestützt ist, ist er 100mtr. auf der Zielgeraden entlang gerutscht, er stand Blitzschnell auf um sich gerade noch vorm überfahren retten zu können. Wenn man bedenkt das das Rennen auf dem Nürburgring abgebrochen wurde weil der letzte im Feld gestürzt war und eine Runde Zeit gewesen wäre das Motorrad wegzuschieben, bleiben hier offene Fragen. Mit Sicherheit hat das nichts zu tun, es hätte abgebrochen werden müssen“.